Erma

ERMA (Erfurter Maschinenfabrik B. Geipel GmbH) war ein deutscher Waffenhersteller mit Ursprung in Erfurt. Das Unternehmen wurde 1922 von Berthold Geipel gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Produzenten von Klein- und Kurzwaffen.

Historischer Überblick

In der Anfangszeit stellte ERMA vor allem Kleinkaliber-Sportwaffen her. Internationale Bekanntheit erlangte die Firma später durch militärische Entwicklungen in den 1930er- und 1940er-Jahren sowie durch innovative Selbstlade-Konstruktionen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Firma neu aufgebaut und verlegte ihren Sitz nach Dachau (Bayern). Dort konzentrierte sich ERMA hauptsächlich auf zivile Sport- und Freizeitwaffen.

Typische Produkte

Kleinkaliber-Sportpistolen (.22 lfb)

Selbstlade-Karabiner im Kleinkaliber

Trainings- und Freizeitwaffen

später auch Gas- und Signalwaffen

Besonders bekannt waren die ERMA-Kleinkaliber-Selbstladegewehre sowie .22-lr-Trainingswaffen, die häufig in Vereinen und zum Schießtraining verwendet wurden.

Eigenschaften der ERMA-Waffen

solide Stahlkonstruktion

einfache, zuverlässige Technik

gute Präzision im Kleinkaliberbereich

weit verbreitet als Trainings- und Vereinswaffen

Ende des Unternehmens

Das Unternehmen geriet in den 1990er-Jahren in wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellte 1997 den Betrieb ein. Viele Modelle sind heute noch im Umlauf und werden weiterhin von Sammlern und Sportschützen genutzt.

Einordnung

ERMA war einer der bekannten deutschen Hersteller für zivile Sport- und Trainingswaffen, insbesondere im Kleinkalibersegment.

Kurzdefinition:
ERMA war ein deutscher Waffenhersteller (1922–1997), der vor allem für Kleinkaliber-Sport- und Trainingswaffen bekannt war und lange Zeit im Vereins- und Freizeit-Schießsport verbreitet eingesetzt wurde.