Margolin
Die Margolin‑Pistole (auch bekannt als MUM) ist eine kleinkalibrige, halbautomatische Sport‑ und Zielpistole im Kaliber .22 LR, die speziell für präzises Wettkampfschießen auf 25 Meter entwickelt wurde. Sie gehört zu den klassischen Sportwaffen aus der Zeit der Sowjetunion und ist für ihre Zuverlässigkeit, Genauigkeit und robuste Bauweise bekannt.
Geschichte:
Entwicklung:
Die Pistole wurde in den 1940er‑Jahren von dem sowjetischen Waffenkonstrukteur Michail Wladimirowitsch Margolin entworfen. Margolin arbeitete zwischen 1946 und 1948 an dem Projekt, das speziell eine einfache und präzise Sportpistole für das 25‑Meter‑Wettkampfschießen schaffen sollte.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist, dass Margolin diesen Entwurf trotz vollständiger Blindheit schuf – er hatte durch eine Verletzung im Jahr 1924 sein Augenlicht verloren und arbeitete mittels Modellen und Assistenz an seinen Konstruktionen.
Produktion und Einsatz:
Die Produktion begann 1948 in der Sowjetunion (im Mechanischen Werk Ischewsk, heute Teil der russischen Waffenindustrie) und die Pistole wurde bald zu einem Standardmodell im Sport‑ und Wettkampfschießen. Sie debütierte international bei den Schießweltmeisterschaften 1954 in Caracas, Venezuela und wurde über Jahre in Wettbewerben eingesetzt.
Die Margolin‑Pistole wurde wegen ihres günstigen Preises, einfachen Designs und hoher Genauigkeit geschätzt und war in vielen Ländern als Sportwaffe verbreitet. Varianten der MCM wurden über Jahrzehnte weiterproduziert, und auch spätere Versionen wie die kürzere „Margo“ blieben lange im Sortiment.
Margolin ist eine klassische sowjetische .22 LR‑Zielpistole, entworfen in den späten 1940er‑Jahren von Michail Margolin für präzises 25 m‑Schießen. Sie ist aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Genauigkeit sowie ihres historischen Hintergrunds eine bekannte Sportwaffe aus der Zeit der Sowjetunion.
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