K98k
K98k
Der Karabiner 98k (kurz für Karabiner 98 kurz) war das Standardgewehr der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Es handelte sich um ein Repetiergewehr mit Zylinderverschluss, das für seine Präzision, Robustheit und Zuverlässigkeit bekannt war und auf der Mauser-98-Konstruktion basierte.
Zentrale Fakten
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Einführung: 1935 in Deutschland
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Kaliber: 7,92 × 57 mm Mauser
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Magazinkapazität: 5 Patronen (internes Magazin)
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Hersteller: Mauser-Werke und andere Lizenzfertiger
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Verwendung: Standardbewaffnung der Wehrmacht 1939–1945
Entwicklung und Design
Das Karabiner 98k wurde als verkürzte Version des älteren Gewehr 98 entwickelt, um die Handhabung zu verbessern. Es besaß einen 60°-Zylinderverschluss, ein Holzschaftdesign mit integriertem Bajonett- und Putzstockhalter sowie eine gerade Schaftkappe. Die Waffe war auf den Einsatz unter harten Feldbedingungen ausgelegt und zeichnete sich durch hohe Fertigungsqualität aus.
Einsatz im Zweiten Weltkrieg
Während des Zweiten Weltkriegs war das Karabiner 98k das meistverwendete Gewehr der deutschen Truppen an allen Fronten. Es wurde von Infanterie, Gebirgsjägern und Fallschirmjägern geführt und diente auch als Basis für Scharfschützenversionen mit Zielfernrohr. Gegen Ende des Krieges wurde es zunehmend durch halbautomatische Waffen wie das Gewehr 43 ergänzt.
Nachkriegsnutzung und Vermächtnis
Nach 1945 wurde das Karabiner 98k in zahlreichen Ländern weiterverwendet, unter anderem in Frankreich, Norwegen und Israel. Es blieb bis in die 1960er-Jahre im Dienst und ist heute ein beliebtes Sammler- und Sportgewehr. Seine Konstruktion beeinflusste viele spätere Repetiergewehre weltweit und gilt als Klassiker militärischer Waffentechnik.
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